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Sitz-und Steharbeitsplatz

Der Stuhl:
Ein falscher bzw. falsch eingestellter Stuhl ist u.a. ein Risikofaktor für Muskel- und Skeletterkrankungen. D.h wer einen gut eingestellten Stuhl besitzt, sitzt richtig und wechselt häufig die Haltung.
Der ergonomisch gestylte Stuhl unterstützt dynamisches Sitzen. Die Sitzhöhe sollte stufenlos von 42 bis 53 cm verstellbar sein und das GS-Zeichen garantiert die Mindestanforderungen.

Sitzhaltung:
Eine Veränderung der Sitzhaltung entlastet die Bandscheiben. Das nach vorne geneigte Sitzen wird zwar subjektiv als besonders bequem empfunden, belastet die Wirbelsäule aber am meisten. Aufrechtes Sitzen entlastet sie dagegen, beansprucht allerdings die Rückenmuskulatur stärker. Am wenigsten schadet die zurückgelehnte Sitzhaltung, doch auch sie sollte nicht zu lange eingenommen werden. Wer die Sitzhaltung häufig wechselt, vermeidet statische Belastungen der Wirbelsäule und der Rückenmuskulatur.

Bild: Die dynamische Sitzhaltung entlastet die Bandscheiben

Rückenschmerzen lassen sich vermeiden, wenn die Regeln des richtigen Sitzen beachtet werden. 
An erster Stelle steht Bewegung, Stühle mit dynamischer Rückenlehne unterstützen dies.
Aufrechtes Sitzen mit rechtem Winkel bei Knie und Ellenbogen verhindert Fehlbeanspruchungen bei Schultern, Rücken, Armen und Beinen.
Vermieden werden sollte eine stundenlange, starr angespannte Haltung.

Deshalb sollten die fünf Regeln des ergonomischen Sitzens beachtet werden:
1. Arme und Beine sollten im rechten Winkel sein! Sitzhöhe richtig einstellen!
2. Nutzen Sie den Arbeitsstuhl vollständig aus!
3. Sitzen Sie aufrecht! Nutzen Sie die Rückenlehne!
4. Sitzen Sie dynamisch! Bewegen Sie sich!
5. Nutzen Sie Armlehnen, Fußstützen und Handballenauflagen!

Steh-Sitz-Arbeitsplätze
Mehr Bewegung im Büro fördert die Gesundheit
Empfehlenswert ist der häufige Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen, die Steh-Sitz-Dynamik.
Wer an seinem Arbeitsplatz ein Stehpult hat, kann bspw. im Stehen telefonieren, die Post durchsehen usw.
Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, daß die ergonomischen Anforderungen erfüllt sind und das neue Stück zur Steh-Sitz-Dynamik animiert.
Dies leistet vor allem ein Stehpult, das direkt am Arbeitsplatz verfügbar ist.

Optimal Sitzen, Stehen und Bewegen
Rund ein Drittel aller krankheitsbedingten Fehlzeiten gehen auf Erkrankungen der Bewegungsorgane zurück. Dabei gilt Bewegungsmangel durch Büroarbeit als ein Risikofaktor. Um den täglichen Sitzmarathon zu beenden, raten Arbeitswissenschaftler zur Steh-Sitz-Dynamik, d.h. dem häufigen Wechsel zwischen Sitzen, Stehen, Gehen und Bewegen bei der Arbeit. Der Arbeitsplatz ist deshalb so zu gestalten, daß er wechselnde Haltungen ermöglicht. Die   Steh-Sitz-Dynamik funktioniert dann am besten, wenn ein Steharbeitsplatz direkt zum persönlichen Arbeitsbereich gehört.

Als gesundheitsförderndes Verhalten gilt
zwei bis vier Haltungswechsel pro Stunde
häufiger kurzer Haltungswechsel ist günstiger als lange Sitz- oder Stehphasen
dynamisch Sitzen und aktiv Stehen

Um den eigenen Arbeitsstil zugunsten von mehr Bewegung zu verändern, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein:
Der Nutzeffekt ist dann am höchsten, wenn der Steharbeitsplatz direkt in den persönlichen Arbeitsbereich integriert wird. 
Dadurch ist er stets präsent, die ständig erhöhte Arbeitsfläche animiert zur Nutzung, er ist durch einfaches Aufstehen verfügbar und deshalb leicht in die Arbeitsorganisation integrierbar.

Christian Senghaas ... Praxis für Ergotherapie ... Nagolder Str. 23 (Ärztehaus) ... 72119 Ammerbuch-Pfäffingen ...Telefon: 07073 / 915146
eMail: mail@senghaas-ergotherapie.de